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Kismet

Autor: Jakob Arjouni
Verlag: Diogenes
ISBN: 3257233361
Kategorie: Krimis & Thriller

 

Inhalt:
Privatdetektiv Kemal Kayankaya übernimmt widerwillig einen Freundschaftsdienst. Er soll dem Restaurantbesitzer Romario zwei Schutzgelderpresser vom Hals schaffen. Die beiden gehören zu einer Organisation, die neu im Frankfurter Bahnhofsviertel ist und sich "Armee der Vernunft" nennt und nicht erfüllbare Forderungen stellt. Zusammen mit seinem Freund Slibulsky lauert er den Geldeintreibern auf, doch die Begegnung verläuft anders als erwartet. Es entwickelt sich eine heftige Schießerei, an deren Ende die beiden anderen tot sind.

Doch noch immer weiss Kayankaya nicht, mit wem er es eigentlich zu tun hat. Dafür hat er nun zwei Leichen am Hals und sobald ihr Verschwinden bemerkt wird, vermutlich eine kriminelle Organisation auf den Fersen. Da er seine Gegner gerne kennt, versucht er eraus zu finden, für wen die Toten gearbeitet haben. Und wie erwartet, ist mit den Auftraggebern nicht gut Kirschen essen.

Und als hätte er nicht genug damit zu tun, sein eigenes Leben zu retten, wird er auch noch Romario nicht los, der sich kurzerhand bei ihm einquartiert.

 

Meine Meinung: WurmWurm
Nach wie vor halte ich den ersten Roman der Kayankaya-Reihe "Happy birthday, Türke" für den gelungensten. Nachdem mich die Folgebände "Mehr Bier" und "Ein Mann, ein Mord" nicht überzeugen konnten, hat mir Kismet nun wieder etwas besser gefallen.

Allerdings hatte ich mir mehr erwartet. Denn im letzten Herbst nahm ich an einer Lesung des Autors teil, in der er aus diesem Buch vorlas. Damals war ich sehr amüsiert, musste dann aber jetzt bei der Lektüre feststellen, dass ich damit die besten Passagen des Buches kannte.

Natürlich muss man den rauhen Umgangston Kayankayas mit der nötigen Portion Humor nehmen, trotzdem ist mir der Krimi stellenweise einfach zu brutal und zu rauh. Sehr unterhaltsam fand ich dagegen wie immer die hessischen Dialoge, sowie die Anekdoten mit Slibulsky, der einem trotz seiner kriminellen Energie einfach sympathisch ist.

Natalie Mareth, 2002-09-30

>>>mehr Infos: Kemal-Kayankaya-Serie

 

Erklärung zur Bewertung:
Wurm Wurm Wurm Wurm Wurm Lieblingsbücher
Wurm Wurm Wurm Wurm sehr gut
Wurm Wurm Wurm gut
Wurm Wurm durchschnittlich
Wurm nicht mein Fall

 
Der Autor::
Jakob Arjouni wurde 1964 in Frankfurt am Main geboren. 1985 veröffentlichte er seinen ersten Krimi "Happy Birthday, Türke", der später auch verfilmt wurde. Nach zeitweiligem Aufenthalt in Frankreich lebt er heute in Berlin. [mehr]

weitere Titel von Jakob Arjouni auf der Bücherwurmseite:
Happy birthday, Türke!
Idioten. Fünf Märchen
Magic Hoffmann
Mehr Bier

 

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