Die Priesterin von Avalon
Autor: Marion Zimmer Bradley
Verlag: Krüger
ISBN: 3810526185
Originaltitel: Priestess of Avalon
Deutsch von Marion Balkenhol Kategorie: Fantasy
Inhalt: Helenas Mutter, die Hohepriesterin von Avalon, starb bei Helenas Geburt und so wuchs Helena bei ihrem Vater auf, wo sie nach römischer Sitte erzogen wurde. Doch im Alter von zehn Jahren darf sie nach Avalon zurückkehren, um dort als Priesterin ausgebildet zu werden. Doch Ganeda, ihre Tante und jetzige Hohepriesterin, empfängt sie feindselig. Trotzdem findet Helena in Avalon bald Freunde und hat Freude an der Ausbildung.
Dennoch gibt sie ihr beschauliches Leben auf, als sie dem Römer Konstantius begegnet. Sie folgt ihm in ferne Länder und bringt ihren Sohn Konstantin zur Welt, ein Kind der Prophezeihung, die sie bereits in sehr jungen Jahren hatte. Sie glaubt fest daran, dass Konstantin für große Dinge bestimmt ist.
Die zahlreichen Kriege der Römer und die ständig wechselnden Herrscher haben zur Folge, dass Helena als Frau eines Soldaten viele Länder kennen lernt und sich mit fremden Religionen auseinander setzt. Doch sie kann nie ganz vergessen, dass sie eigentlich Priesterin von Avalon ist.
Meine Meinung:

An diesem Buch arbeitet Marion Zimmer Bradley vor ihrem Tod, konnte es jedoch nicht mehr beenden. Diana L. Paxson hat die Einzelteile zusammengefügt und für die Veröffentlichung gesorgt. Aus diesem Umstand folgt vielleicht der Eindruck, den ich bei der Lektüre hatte, dass die Geschichte nicht immer ganz stimmig ist. Häufig wirkte sie ein bisschen holprig und nicht ganz ausgegoren. Auch die Übersetzung kam mir teilweise ziemlich halbherzig vor.
Schade, aber das Buch hat meine Erwartungen nicht erfüllt. Die Begeisterung, mit der ich die Avalon-Trilogie gelesen habe, wollte dieses Mal nicht aufkommen. Um etwaigen Missverständnissen vorzubeugen: dieses Buch hat absolut nichts mit der Avalon-Trilogie zu tun, lediglich der Hintergrund ist derselbe.
Grundlage für die Geschichte war übrigens die heilige Helena, um die sich viele Sagen und Mythen ranken. MZB hat hier eine phantasievolle Brücke zur Avalon-Sage geschlagen, eine nette Idee, aus der man aber mehr hätte machen können.
Natalie Mareth, 2002-08-30
Erklärung zur Bewertung:
Lieblingsbücher
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gut
durchschnittlich
nicht mein Fall
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