Allem, was gestorben war
Autor: Åke Edwardson
Verlag: Claassen
ISBN: 3548680542
Originaltitel: Till allt som varit dött
Aus dem Schwedischen von Angelika Kutsch Kategorie: Krimis & Thriller
Inhalt: Ein heißer Sommer in Göteborg. Eines Morgens findet man auf einer Parkbank im Hafen einen toten Mann, er wurde erstochen. Es handelt sich um den Immobilienmakler und Unternehmensberater Georg Laurelius. Die Art und Weise, wie er starb, legt die Vermutung nahe, dass sein Tod etwas mit dem ständig wachsenden Drogenmarkt in Göteborg zu tun hat, wie er jedoch mit diesem in Verbindung stand, ist rätselhaft.
Etwa zur gleich Zeit wird der Privatdetektiv Jonathan Wide, ein ehemaliger Polizist, vor seiner Wohnung überfallen und zusammengeschlagen. In seinem Kühlschrank hinterlassen die Täter eine Warnung, doch Wide weiß nicht wovor. Wenig später ruft ihn Lea Laurelius an und bittet ihn um Hilfe, da ihr Mann verschwunden sei. Als er den Auftrag annimmt, ahnt er noch nicht, was ihn dadurch alles noch erwartet.
Zusammen mit seinem ehemaligen Kollege Sten Ard stellt er Nachforschungen an, die sie auch in Kreise führen, in denen sie nicht gerne ermitteln.
Meine Meinung:
Ich kann nur sagen, ganz schön verworren, die Geschichte. Ob ich wirklich richtig durchgeblickt habe, weiss ich ehrlich gesagt immer noch nicht. Die ständig wechselnden Perspektiven, die sehr verschlungenen Wege der Handlung, die abgehackte Erzählweise, all das hat nicht dazu beigetragen, mir das Buch schmackhaft zu machen.
Besonders der abgehackte Erzählstil hat mich vergrault. Meist sind es nur ganz kurze Sätze, häufig noch nicht einmal abgeschlossen sondern mit ... beendet. So etwas hasse ich, wenn es mir auf jeder Seite dreimal begegnet. Wie soll denn da ein Lesefluss zustande kommen?
Außerdem scheint sich der Autor den Erfolg der italienischen Krimis, in denen viel gekocht wird, zu Herzen genommen zu haben. Jedenfalls wird jetzt auch in Schweden gekocht, und der Leser darf bis zur kleinsten Handlung dabei sein. Prinzipiell habe ich ja nichts gegen ein paar kulinarische Einflüsse in meiner Lektüre, aber Edwardson übertreibt es ein wenig, denn Kochbücher habe ich nun wirklich schon genügend im Schrank stehen.
Natalie Mareth, 2003-07-28
Erklärung zur Bewertung:
Lieblingsbücher
sehr gut
gut
durchschnittlich
nicht mein Fall
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Der Autor:: Åke Edwardson wurde 1953 geboren. Er arbeitete schon als Journalist, Sachbuchautor und Dozent an der Universität von Göteborg. Inzwischen widmet er sich aber ganz der Schriftstellerei und wurde mit seinen Krimis um den Göteborger Kommissar Erik Winter auch in Deutschland bekannt. [mehr] weitere Titel von Åke Edwardson auf der Bücherwurmseite:
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