Schachnovelle
Autor: Stefan Zweig
Verlag: Fischer
ISBN: 3596215226
Kategorie: Klassiker
Inhalt: Unter den Passagieren eines Dampfers von New York nach Buenos Aires ist
auch der amtierende Schachweltmeister, der schon seit langem ungeschlagen
ist. Er wird von einem reichen Fahrgast gegen Honorar zu einer Partie heraus
gefordert. Natürlich ist der Herausforderer zunächst chancenlos,
bis der bisher allen unbekannte Fahrgast Dr. B. eingreift. Mit seiner Hilfe
gelingt es, die Partie zu einem Remis zu bringen.
Dr. B. war von der Gestapo über lange Zeit in Isolationshaft gehalten
worden, ohne jeden Kontakt zur Außenwelt. Sein einziger Zeitvertreib
war die Beschäftigung mit 150 großen Schachpartien, die er im
Kopf immer wieder durchspielte. Schließlich ging er sogar dazu über,
im Geist gegen sich selbst zu spielen. Bedingt durch die Umstände führte
dies schließlich in eine Art Wahnsinn, der ihm ein schweres Nervenfieber
einbrachte. Die Partie gegen den Weltmeister ist seitdem sein erster reller
Kontakt zu einem Schachbrett und soll nur dazu dienen, heruaszufinden, ob
sein imaginäres Schachspiel während der Haft ihn wirklich zu einem
Schachspieler gemacht hat.
Meine Meinung:
   
Keine leicht Kost. Die Ausführungen über Isolationshaft stimmen
einen doch sehr nachdenklich. Die knapp 80 Seiten des Buches lesen sich
recht schnell, die Spannung reißt nicht ab, außerdem ist die
Faszination des Schachspiels deutlich nachfühlbar.
Natalie Mareth, 2002-05-01
Erklärung zur Bewertung:
Lieblingsbücher
sehr gut
gut
durchschnittlich
nicht mein Fall
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Der Autor:
Stefan Zweig wurde 1881 in Wien geboren. 1901 veröffentlichte er seinen ersten Gedichtband, Erzählungen und Dramen folgten. Während des ersten Weltkriegs trat er als Kriegsgegner auf. 1941 übersiedelte er nach Brasilien, wo er sich 1942 das Leben nahm. weitere Titel von Stefan Zweig auf der Bücherwurmseite:
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