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06/02/2002 Archived Entry: "Erik Fosnes Hansen: Momente der Geborgenheit (1)"

Erik Fosnes Hansen: Momente der Geborgenheit (1)
Gestern Abend begann ich dieses Buch. Zum einen, weil ich schon lange neugierig darauf war, zum anderen, weil es mir im Diskussionsforum von Danielas Leselust sehr ans Herz gelegt wurde. Nun habe ich die ersten 50 Seiten gelesen und weiß noch nicht recht, was ich damit anfangen soll. Es ist auf jeden Fall ein sehr ungewöhnliches Buch, das zunächst etwas skurril auf mich wirkte. Ein Beispiel:

Der alte Mann lag in seinem Sarg, er dachte und sah alles, was er nie zuvor gedacht oder gesehen hatte. Tot zu sein war anders, als alles, was er bisher erlebt hatte. Er lag in der stillen Dunkelheit und blickte zurück; diese Dunkelheit war wie warmes, erlösendes Wasser nach einem langen, langen Arbeitstag.
Erik Fosnes Hansen: Momente der Geborgenheit, Fischer-Taschenbuch, S. 13

Diese Passage hat mich irgendwie sehr irritiert. "Tot zu sein war anders, als alles, was er bisher erlebt hatte." Nun gut, er ist ja schließlich tot, also erlebt er es ja gar nicht, wenn man spitzfindig sein möchte. Aber darum geht es mir gar nicht, auf mich wirkt der Satz einfach nur platt. Aber das ist natürlich ein sehr subjektiver Eindruck.
Auf jeden Fall bin ich gespannt, wie es weiter geht.

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