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06/07/2002 Archived Entry: "Erik Fosnes Hansen: Momente der Geborgenheit(2)"

Erik Fosnes Hansen: Momente der Geborgenheit(2)
Viel Zeit zum Lesen habeich im Moment nicht, am Monrag steht eine Prüfung an, aber ein paar Seiten habe ich doch geschafft. Vielleicht sollte ich erst einmal sagen, worum es im Buch geht: Ein alter, einsamer, aber sehr reicher Mann stirbt. Mit seiner Familie hat er sich nicht gut verstanden, die Hinterbliebenen lauern jetzt auf sein Vermögen. Nur seine Großnichte Lea, die die letzte Zeit bei ihm lebte, trauert wirklich um ihn. Im ersten Teil des Buches erfährt der Leser in Rückblicken die Geschichte der beiden ungewöhnlichen Menschen, die sich auf seltsame Weise angefreundet haben.

Folgende Passage hat mich mal wieder sehr nachdenklich gemacht:

Jedes Ereignis ist im Prinzip absolut unwahrscheinlich. Sogar die Existenz der Welt liegt außerhalb des Erwartbaren. ja, selbst die Tatsache, daß wir leben, stellt eine extrem zufällige Laune im universellen Ozean von Molekularverbindungen dar.
Erik Fosnes Hansen: Momente der Geborgenheit, Fischer-Taschenbuch, S. 141


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