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09/22/2002 Archived Entry: "Leon de Winter: Serenade"

Leon de Winter: Serenade
Ich habe schon viel über diesen Autor gehört, fast alles positiv, aber bisher noch nichts von ihm gelesen. Lediglich ein Buch seiner Ehefrau, Jessica Durlacher, ist mir bekannt. Nun fiel mir neulich in der Bibliothek dieses Büchlein in die Hand, und ich nahm es spontan mit. Und es ist wirklich nur ein Büchlein, gerade mal 160 Seiten in gebunder Form, also Lektüre für einen Abend. Aber keine leicht Kost, die einem da in lockerer Schreibe präsentiert wird. Hauptperson ist ein holländischer Jude, dessen Mutter den Holocaust miterlebt hat. Nun wird bei der 74-jährigen Krebs diagnostiziert, und der Sohn beschliesst, ihr die Krankheit zu verheimlichen, damit sie unbeschwert weiterleben kann. Doch so unbeschwert ist ihr Leben gar nicht, und eines Tages ist sie plötzlich spurlos verschwunden. Ihr Sohn und ihr Freund machen sich auf die Suche nach ihr, ohne zu ahnen, was sie zu diesem Verschwinden getrieben hat.
Ganz genau kann ich noch nicht sagen, wie mir dieses Buch gefallen hat, ich muss erst noch ein bisschen darüber nachdenken.

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