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buchlog

17.06.2002

Noah Gordon: Der Medicus von Saragossa - Hörbuch (1)
Seit mehreren Wochen nun schon, höre ich dieses Hörbuch abends vor dem Einschlafen. Vielleicht sollte ich eher sagen: Beim Einschlafen. Daß ich nämlich immernoch nicht durch bin, liegt unter anderem daran, daß ich immer nach zwei bis drei Kapiteln eingeschlafen bin. Dabei gefällt es mir überraschenderweise eigentlich ganz gut. Den "Medicus" mochte ich nämlich überhaupt nicht.

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Erik Fosnes Hansen: Momente der Geborgenheit (4)
Hmm, das passiert mir eigentlich selten, daß mir ein Buch wirklich richtig gut gefällt, ich aber trotzdem so lange brauche bis ich es durchgelesen habe. Bei diesem Buch liegt es aber sicher daran, daß es nicht unbedingt Bettlektüre ist. Und irgendwie habe ich auch sonst immer was anderes zu tun... Aber so langsam nähere ich mich dem Ende (was eigentlich auch schade ist, denn es ist doch so schön!)

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11.06.2002

Erik Fosnes Hansen: Momente der Geborgenheit (3)
Dieses Buch hat mich inzwischen total in seinen Bann gezogen. Bis halb zwei habe ich letzte Nacht gelesen, obwohl ich doch eigentlich früh schalfen gehen wollte. Im zweiten Teil wird die Geschichte von Josefa erzählt, die 1898 als Tochter eines Leuchtturmwärters auf einer einsamen schwedischen Insel lebt. Leider endet der zweite Teil recht plötzlich, ich hoffe, die Geschichte wird später noch fortgeführt.

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7.06.2002

Erik Fosnes Hansen: Momente der Geborgenheit(2)
Viel Zeit zum Lesen habeich im Moment nicht, am Monrag steht eine Prüfung an, aber ein paar Seiten habe ich doch geschafft. Vielleicht sollte ich erst einmal sagen, worum es im Buch geht: Ein alter, einsamer, aber sehr reicher Mann stirbt. Mit seiner Familie hat er sich nicht gut verstanden, die Hinterbliebenen lauern jetzt auf sein Vermögen. Nur seine Großnichte Lea, die die letzte Zeit bei ihm lebte, trauert wirklich um ihn. Im ersten Teil des Buches erfährt der Leser in Rückblicken die Geschichte der beiden ungewöhnlichen Menschen, die sich auf seltsame Weise angefreundet haben.

Folgende Passage hat mich mal wieder sehr nachdenklich gemacht:

Jedes Ereignis ist im Prinzip absolut unwahrscheinlich. Sogar die Existenz der Welt liegt außerhalb des Erwartbaren. ja, selbst die Tatsache, daß wir leben, stellt eine extrem zufällige Laune im universellen Ozean von Molekularverbindungen dar.
Erik Fosnes Hansen: Momente der Geborgenheit, Fischer-Taschenbuch, S. 141


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4.06.2002

Jaja, die Sucht...
... oder wie ein harmloser Ausflug in die Stadt endete.
Also, eigentlich begann alles damit, daß ich feststellte, daß hier nächste Woche Krimitage mit vielen Lesungen sind. Und da ich bisher von keinem der Autoren etwas kannte, bin ich mal schnell in die Bibliothek, um vielleicht noch das ein oder andere Exemplar zu ergattern. War aber nichts. Dafür gab es da sehr viele schöne andere Bücher, und schließlich ging ich dann mit:
Banana Yoshimoto: N.P.
Kazuo Ishiguro: Was vom Tage übrig blieb
Sjöwall/Wahlöö: Der Terrorist
Jakob Arjouni: Happy Birthday Türke (Hörbuch)
Wladimir Kaminer: Militäsmusik (Hörbuch)

Auf Deutsch, ich hatte also gleich einen vollen Rucksack mit Dingen, die ich ursprünglich eigentlich gar nicht besorgen wollte, da mein SUB groß genug ist. Aber das war leider noch nicht das Ende vom Lied. Es ging weiter zur Bertelsmannclub-Filiale, wo ich meinen Quartalseinkauf noch erledigen mußte. da blieb es aber zum Glück bei dem geplanten einen Buch, mit dem ich sowieso schon lange geliebäugelt hatte: "Die Priesterin von Avalon" von Marion Zimmer Bradley.

Da es mich aber wahnsinnig ärgerte, daß ich in der Bib kein Buch von Wolfgang Burger gefunden hatte, der auch bei den Krimitagen liest, bin ich dann doch noch schnell in meine Stammbuchhandlung gehüpft und habe von ihm "Mordsverkehr" erstanden. So weit so gut. Mein Rucksack war inzwischen voll und ich wollte nur noch wieder nach Hause. Blöderweise ist mir die Straßenbahn vor der Nase weggefahren, und da so schönes Wetter ist, beschloß ich, bis zur nächsten Haltestelle zu laufen.

Das war, wie sich zeigte, keine gute Idee. Denn so mußte ich noch an einer weiteren Buchhandlung vorbei, die vor der Tür immer zwei riesengroße Regale mit billigen Mängelexemplaren stehen hat. Das an sich wäre noch kein Problem gewesen, denn eigentlich stehen da immer die gleichen Bücher drin, da habe ich schon lange nichts mehr gefunden. Aber heute waren die Regale frisch aufgefüllt, mit ganz vielen aktuellen Büchern, 5 Stück für 10 Euro. Da hätte ich dann fast einen Herzkasper bekommen, am liebsten hätte ich einfach die Regale so, wie sie waren, eingepackt. Irgendwie habe ich es dann doch geschafft, nur 5 Bücher mitzunehmen (fragt mich nicht, wie), und so erstand ich noch:
Connie Palmen: I.M.
Banana Yoshimoto: Kitchen
Andrej Kurkow: Picknik auf dem Eis
Anita Shreve: Das Gewicht des Wassers
Bernhard Schlink: Liebesfluchten

Tja, und so sitze ich nun wieder mit 10 weiteren ungelesenen Büchern hier, wie soll das nur enden?

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3.06.2002

Gewonnen
Heute morgen hatte der eMail-Briefkasten eine schöne Überraschung für mich parat: ich habe beim Gewinnspiel vom Hörverlag das Hörspiel "Endstation für Neun" von Sjöwall/Wahlöö gewonnen!!! Da bin ich aber schon gespannt drauf! Kenne von diesem Autorenduo bisher gar nichts, da sie aber als Vorbild der heutigen schwedischen Krimiautorengeneration gelten, wird es mir bestimmt gefallen.

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2.06.2002

Erik Fosnes Hansen: Momente der Geborgenheit (1)
Gestern Abend begann ich dieses Buch. Zum einen, weil ich schon lange neugierig darauf war, zum anderen, weil es mir im Diskussionsforum von Danielas Leselust sehr ans Herz gelegt wurde. Nun habe ich die ersten 50 Seiten gelesen und weiß noch nicht recht, was ich damit anfangen soll. Es ist auf jeden Fall ein sehr ungewöhnliches Buch, das zunächst etwas skurril auf mich wirkte. Ein Beispiel:

Der alte Mann lag in seinem Sarg, er dachte und sah alles, was er nie zuvor gedacht oder gesehen hatte. Tot zu sein war anders, als alles, was er bisher erlebt hatte. Er lag in der stillen Dunkelheit und blickte zurück; diese Dunkelheit war wie warmes, erlösendes Wasser nach einem langen, langen Arbeitstag.
Erik Fosnes Hansen: Momente der Geborgenheit, Fischer-Taschenbuch, S. 13

Diese Passage hat mich irgendwie sehr irritiert. "Tot zu sein war anders, als alles, was er bisher erlebt hatte." Nun gut, er ist ja schließlich tot, also erlebt er es ja gar nicht, wenn man spitzfindig sein möchte. Aber darum geht es mir gar nicht, auf mich wirkt der Satz einfach nur platt. Aber das ist natürlich ein sehr subjektiver Eindruck.
Auf jeden Fall bin ich gespannt, wie es weiter geht.

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1.06.2002

Online
Es ist so weit: Die neue Bücherwurmseite ist im Netz! Natürlich habe ich versucht, alles zu testen, aber es kann durchaus sein, daß es trotzdem noch tote Links gibt. Wenn jemand einen entdeckt,bitte eine kurze eMail an mich.

Gelesen habe ich Mit offenen Karten von Agatha Christie. Sie gehört ja zu meinen Lieblingskrimiautoren, aber dieser war nicht ihr bester (aber dennoch toll). Hercule Poirot ermittelt in gewohnter Manier, allerdings laufen ein paar Handlungsstränge ins Leere, was man von Christie eigentlich nicht gewöhnt ist.

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