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buchlog

25.09.2002

Stephen Hawking: Das Universum in der Nußschale (1)

Kapitel 1: Eine kurze Geschichte der Relativitätstheorie
In den ersten beiden Kapiteln dieses Buches sollen die Grundsteine für das weitere Verständnis gelegt werden. So wird im ersten Kapitel eine kleine Einführung in die Relativitätstheorie von Einstein gegeben, die seinerzeit die Physik-Welt revolutionierte. Ich erinnere mich noch gut daran, wie mein Physik-Lehrer in der Oberstufe verzwifelt versucht hat, uns die Erkenntnisse von Einstein näher zu bringen. Bei mir waren diese Versuche zunächst nicht wirklich erfolgreich, bis wir uns einen Film aus dem dritten Programm ansahen, der alles dermaßen verständlich erklärte, dass mir ein Licht aufging. Der Film hieß glaube ich "Der Ritt auf dem Lichtstrahl" oder so ähnlich, kann ich jedem Interessierten nur ans Herz legen. So hat nun also dieses erste Kapitel mein Wissen diesbezüglich wieder ein wenig aufgefrischt. Kernaussage ist mehr oder weniger, dass Raum und Zeit relativ zum Beobachter wahrgenommen werden.

Weiterführende Links:
Die Relativitätstheorie - einfach erklärt
Biografie Albert Einstein
Albert Einstein: Leben und Werk

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24.09.2002

Anita Shreve: Die Frau des Piloten
Wie es scheint, bin ich zur Zeit im Lesefieber. Schon wieder ein Buch durch. Auf "Die Frau des Piloten" wurden in letzter Zeit ja einige Loblieder gesungen, Oprah Winfrey zählte dieses Buch sogar, wenn ich mich richtig erinnere, in ihren Empfehlungen der Bücher, die man gelesen haben sollte, auf. Und ich kann in gewissem Sinn zustimmen, dieses Buch ist lesenwert. Zum Inhalt: Kathryns Welt bricht zusammen, als man ihr die Nachtricht vom Tod ihres Mannes überbringt. Sein Flugzeug, das er als Pilot steuerte, sei abgestürzt. Doch es kommt für sie noch schlimmer, denn bald machen Gerüchte den Umlauf, dass es Selbstmord gewesen sei. Das kann sie nicht glauben, doch wie gut kannte sie ihren Mann wirklich?

Durch die Geschehnisse vom 11. September hat dieses Buch eine traurige Aktualität erlangt, vorher schien der Selbstmord eines Piloten als Terroranschlag undenkbar. Doch hier steht nicht das Unglück im Mittelpunkt, sondern die Wut und Trauer einer Ehefrau, die sich auf einmal nicht mehr sicher ist, ihren Mann gekannt zu haben. Die außerdem weiterleben muss, ihrer Tochter beistehen soll und den Weg in den Alltag zurück sucht. All dies schildert Shreve sehr verständlich.

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23.09.2002

Marion Zimmer Bradley: Herrin der Falken
Dies ist (chronologisch gesehen) der dritte Band des Darkover-Zyklus. Mit 15 oder 16 habe ich schon einmal fast den ganzen Zyklus aus der Bibliothek gelesen, allerdings in ziemlich wilder Reihenfolge. Jetzt bin ich dabei, die Reihe noch einmal chronologisch zu lesen. Die ersten beiden Bände haben mir auch ziemlich gut gefallen, dieser hat mich jedoch etwas enttäuscht. Vor allem habe ich mich mal wieder gefragt, ob die Leute, die die Klappentexte schreiben, überhaupt die zugehörigen Bücher lesen. Diesmal bin ich mir ziemlich sicher: NEIN! Denn das, was hinten drauf stand, hatte wirklich nur annähernd etwas mit dem Buch zu tun. Schade.

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22.09.2002

Leon de Winter: Serenade
Ich habe schon viel über diesen Autor gehört, fast alles positiv, aber bisher noch nichts von ihm gelesen. Lediglich ein Buch seiner Ehefrau, Jessica Durlacher, ist mir bekannt. Nun fiel mir neulich in der Bibliothek dieses Büchlein in die Hand, und ich nahm es spontan mit. Und es ist wirklich nur ein Büchlein, gerade mal 160 Seiten in gebunder Form, also Lektüre für einen Abend. Aber keine leicht Kost, die einem da in lockerer Schreibe präsentiert wird. Hauptperson ist ein holländischer Jude, dessen Mutter den Holocaust miterlebt hat. Nun wird bei der 74-jährigen Krebs diagnostiziert, und der Sohn beschliesst, ihr die Krankheit zu verheimlichen, damit sie unbeschwert weiterleben kann. Doch so unbeschwert ist ihr Leben gar nicht, und eines Tages ist sie plötzlich spurlos verschwunden. Ihr Sohn und ihr Freund machen sich auf die Suche nach ihr, ohne zu ahnen, was sie zu diesem Verschwinden getrieben hat.
Ganz genau kann ich noch nicht sagen, wie mir dieses Buch gefallen hat, ich muss erst noch ein bisschen darüber nachdenken.

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Leena Lehtolainen: Kupferglanz (2)
Das war ein netter, kurzweiliger Krimi für zwischendurch. Die Hauptperson Maria kam mir in vielen Dingen bekannt vor, mit ihrem Wunsch, Fussbal zu spielen, statt wie die anderen Mädchen in den Volleyball-Verein zu gehen und mit ihrer Berufswahl, mit der sie sich in einer Männerwelt behaupten muss. Ich denke, das wird nicht mein letztes Buch von Leena Lehtolainen gewesen sein.

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19.09.2002

Leena Lehtolainen: Kupferglanz (1)
Diesen Krimi begann ich nun gestern Abend. Hauptperson ist Maria Kallio, die aus Helsinki in ihren Heimatort zurück kehrt, um dort den Ortspolizeidirektor für ein halbes Jahr zu vertreten. Eigentlich hat sie bei diesem Job nicht viel zu tun, denn in dem kleinen Ort passiert nur sehr wenig, weshalb sie hauptsächlich Verwaltungsarbeiten zu erledigen hat. Doch dann geschieht ein Mord, und Maria muss notgedrungen Personen aus ihrem guten Bekanntenkreis als Tatverdächtige in Betracht ziehen.

Bisher liest sich dieser Krimi recht unterhaltsam, Probleme bereiten mir lediglich manchmal die finnischen Namen, die für mich alle sehr ähnlich klingen und die ich anfangs etwas durcheinander warf. Leider ist dieses Buch zur Zeit "out of print" (ich habe es aus der Stadbibliothek), so dass ich kein Cover anbieten kann. Deshalb muss erst einmal weiterhin die "Seekarte" herhalten.

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Arturo Pérez-Reverte: Die Seekarte (5)
Es ist kaum zu glauben, ich habe das Buch wirklich durch!! Ich weiis garnicht mehr, wann ich das letzte mal fast sieben Wochen lang an demselben Buh gelesen habe. Trotzdem war es eigentlich nicht schlecht, es eignete sich einfach nicht zum mitnehmen oder im Bett lesen, zum einen, weil es so dick und schwer war, zum anderen, weil ich so viele Seefahrt-spezifische Ausdrücke nicht verstand, die ich dann teilweise nachgeschlagen habe. Also wird es wohl im Endeffekt eine durchschnittliche Bewertung erhalten, Rezi folgt bei den Buchtipps.

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18.09.2002

Gewonnen
hurra, beim Rätsel im Diskussionsforum von Petras Bücherforum war ich erfolgreich und gewann das Hörbuch IRGENDWO IN DEUTSCHLAND von STEFANIE ZWEIG gelesen von Gaby Dohm. So langsam lege ich mir auch eine richtige Hörbuch-Bibliothek an. Ich muss sagen, meine anfängliche Skepsis gegenüber diesem Medium hat sich auch verflüchtigt, inzwischen bin ich begeistert. Es ist einfach ideal beim Bügeln, Kochen oder einschlafen noch ein wenig den Geschichten zu Lauschen. Allerdings versuche ich meistens darauf zu achten, dass die Geschichten nicht zu sehr gekürzt sind, denn sonst wirken sie so zerstückelt und sind nicht immer mehr sinnvoll.

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Kazuo Ishiguro: Als wir Waisen waren
Da ich über das Wochenende einen kleinen Kurzurlaub gemacht habe und nicht den schweren Wälzer "Die Seekarte" überall mit hin schleppen wollte, nahm ich mir "Als wir Waisen waren" von Kazuo Ishiguro, dem Autor von "Was vom Tage übrig blieb", mit. Ein wunderschönes Buch. Obwohl es um einen Detektiv geht, der das Verschwinden seiner Eltern in Shanghai aufklären will, kann man es wohl kaum als Krimi bezeichnen. Vielmehr stehen die fein charakterisierten Personen und die Geschehnisse in Shanghai während der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts im Vordergrund. Ich bin vollkommen in diese fremde Welt eingetaucht, und war fast enttäuscht, als das Buch sich dem Ende näherte.

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Arturo Pérez-Reverte: Die Seekarte (4)
So langsam nähere ich mich dem Ende dieses dicken Wälzers, der inzwischen immer mal wier für Spannung sorgte. Die Such nach dem versunkenen Schiff läuft fieberhaft, und ich bin schon sehr gespannt, wie alles ausgeht.

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Joanne K. Rowling: Harry Potter und die Kammer des Schreckens, Hörbuch (2)
Ich war wie immer begeistert. Die facettenreiche Darbietung von Rufus Beck passt zu diesen Büchern einfach hervorragend. Auch wenn ich mir gut vorstellen kann, dass seine Leseweise bei ernsteren Büchern nerven kann, was ich schon öfter als Kritik gehört habe.
Da ich mich an die Geschichte nicht mehr so gut erinnern konnte, war das Hörbuch richtig spannend und keine Sekunde langweilig. Band 3 der Potter-Reihe kannte ich ja schon vorher als Hörbuch, und Band vier habe ich noch hier rumliegen. Da werde ich aber viel Zeit mitbringen müssen, schließlich sind das 16 Kassetten. Aber vorher kommt sowieso noch "Das vertauschte Gesicht" von Ake Edwardson dran, da bin ich schon sehr gespannt drauf!

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8.09.2002

Ufff
Man hat ja sonst nichts zu tun, deshalb gab es heute mal wieder ein neues Design für die Bücherwurmseite. Leider ist es bisher nur halb fertig, bei den meisten Buchtipps fehlt noch die Kurzinformation zu den Autoren und die Coverabbildung. Und tote Links werde ich wohl noch die ganzen nächsten Wochen hindurch suchen dürfen. Man gönnt sich ja sonst nichts!

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7.09.2002

Eine Stadt liest ein Buch
Der heutige Eintrag im Lesefieber hat mir wieder eine Aktion ins Gedächnis gerufen, von der ich schon einmal gehört hatte und die ich toll finde: "Eine Stadt liest ein Buch". Kommt ursprünglich aus den USA. Dabei wird in einer Stadt ein Buch ausgesucht, das möglichst viele Einwohner gleichzeitig lesen sollen. Ziel ist, dass völlig fremde Menschen sich über dieses Buch austauschen, zum Beispiel in der U-Bahn, in der Warteschlange im Supermarkt, auf der Parkbank,... Auch in Deutschland gibt es inzwischen Städte, die diese Aktion durchführen, zum Beispiel Bad Hersfeld, Hamburg und Potsdam (http://www.einestadtliesteinbuch.de). Ich fände es schön, wenn sich diese Idee noch weiter ausbreiten würde.

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Joanne K. Rowling: Harry Potter und die Kammer des Schreckens, Hörbuch (1)
Dies höre ich zur Zeit abends zum einschlafen. Obwohl ich das Buch gelesen habe, kann ich mich komischerweise kaum noch daran erinnern, die anderen Bände habe ich noch viel besser im Kopf. Rufus Beck liest wieder einmal grandios. Mit seinen vielen Stimmen hat er es gestern sogar geschafft, dass ich mich grusele. Das ist zwar bei meiner lebhaften Phantasie eigentlich kein Kunststück (ich habe sogar schon von einer harmlosen Fersehwerbung Alpträume gehabt), aber bei Kinderbüchern doch eher selten. Ich freue mich schon auf's weiterhören heute Abend!

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4.09.2002

Linktipp des Tages
Da ich in letzter Zeit so viele schöne Entdeckungen mache, was Literatur im Netz betrifft, habe ich beschlossen, den "Linktipp des Tages" einzuführen. Natürlich wird es den nicht täglich geben, schon allein deshalb nicht, weil ich nicht täglich hier was schreibe, aber wenn ich an einem Tag was Schönes entdecke, dann kommt das in diese Kategorie. Heute:
Der Magier: http://magiers.de/home.html. Beim Magier findet ihr unter Literatur einige Buchbesprechungen, meist geht es um etwas anspruchsvollere Literatur. Übrigens sind auch die restlichen Seiten ansehenswert!

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3.09.2002

Und noch eine Entdeckung
Das finde ich ja wirklich eine schöne Idee: http://www.bookcrossing.com/. Hier sollen Bücher in die Welt geschickt werden, einfach indem sie irgendwo liegen gelassen werden, mit einem Aufkleber versehen, der den Finder auffordert, nach der Lektüre auf der Homepage einen Eintrag zu machen, wie ihm das Buch gefallen hat und es dann weiter zu geben. Leider scheint es nur nicht sonderlich gut zu funktionieren, jedenfalls gibt es bei den wenigsten Büchern, die als "unterwegs" vermerkt sind, einen Eintrag von einem Finder. Schade eigentlich!

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Arturo Pérez-Reverte: Die Seekarte (3)
Es ist kaum zu glauben, ich habe mich mal wieder ein bißchen in der Seekarte vertieft. Schön ist das Buch ja irgendwie schon, aber trotzdem schaffe ich es nicht, bei der Stange zu bleiben. Heute bin ich über eine Passage gestolpert, die ich nicht so recht verstehe.


Auf einmal entdeckte Coy zu seiner tiefsten Überraschung, dass die den Büchern nachempfundenen oder realen Lebensperioden, wie sie auch immer heißen mochten, niemals vollständig abgeschlossen wurden und dass das Meer - selbst wenn die Helden ihre Unschuld verloren hatten und allzu entkräftet waren, um noch an Gespensterschiff oder verlorene Schätze zu glauben - unwandelbar blieb, von seiner eigenen Erinnerung erfüllt, die wirklich an sich selbst glaubte. Dem Meer ist es gleich, dass die Menschen den Glauben an Abenteuer, Jagd, untergegangene Schiffe und Schätze verlieren. Die Rätsel und die Geschichte, die es in sich birgt, leben, aus eigener Kraft, sie genügen sich selbst und werden dort weiter bestehen, selbst wenn das Leben für immer erloschen ist. Darum wird es bis zum letzten Augenblick immer Männer und Frauen geben, die den sterbenden Pottwal befragen, während er das Gesicht der Sonne zuwendet und sein Leben aushaucht.
Arturo Pérez-Reverte: Die Seekarte, List, S. 276


Den Pottwal befragen? Irgendwie hat das was mit Melvilles "Moby Dick" zu tun, jedenfalls wird in der Passage zuvor davon gesprochen, aber das habe ich leider noch nicht gelesen und weiß daher nicht, was das heißen soll. Kann mir jemand weiter helfen?

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2.09.2002

Noch eine Entdeckung
Heute ist wohl der Tag der großen Entdeckungen: bin heute Nachmittag über das BücherWiki gestolpert. Eine tolle Idee, mal sehen was draus wird!

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BOL an amazon??
Gestern Abend habe ich es schon in den Nachrichten gehört, heute dann auch im Netz gelesen: Bertelsmann will sich eventuell von BOL trennen und an amazon verkaufen (mehr Infos bei heise). Eigentlich kann es mir ja egal sein, bisher habe ich sowieso nur bei amazon eingekauft und nicht bei BOL (warum, weiss ich auch nicht), aber für dem Markt wäre es schon schade, oder?

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neues literarisches log
So leid es mir tut, es gibt keine Neuigkeiten von der "Seekarte". Irgendwie tue ich mir sehr schwer mit dem Buch. Dafür habe ich ein schönes neues literisches log entdeckt, das Nachtbuch bei Ludger. Das gibt es erst seit einem Monat, liest sich bisher sehr interessant!

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