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Sandra Henke

Hallo liebe Bücherwürmer!

Möchtet Ihr gerne ein wenig über mich als Frau und natürlich Autorin erfahren? Ja? Habe ich da ein 'ja' gehört? :-) Das ist schön. Los geht's!!

Geschrieben habe ich schon seit Kindheitstagen. Ich kann mich noch an mein allererstes Gedicht erinnern: "Die Ente Parinente" o.ä., irgendwo habe ich es noch. Es war einfach grottenschlecht! Klein-Sandra erfand einfach Wörter, wenn ihr kein Reim einfiel. Wie Ihr an diesem belegten Beispiel seht, kann jeder an sich arbeiten und doch noch Jahre später gute Lyrik zustande bringen. Trotz der minderen künstlerischen Qualität waren meine Eltern furchtbar stolz auf mich und haben es in einem Rahmen aufgehängt. Das erstes Feedback auf mich als Miniautor war also unverständlicherweise positiv. Der Grundstein für meine schriftstellerischen Ambitionen war gelegt!

Es folgten zahlreiche weitere Gedichte und ein Bilderbuch. Sogar Brettspiele habe ich erfunden und hergestellt. Ein wenig stolz bin ich im nachhinein schon. Welches Kind ist schon derart kreativ...und das auch noch freiwillig. Jetzt aber genug eigen-gelobhuddelt!

Zur Jugendzeit konzentrierte ich mich dann auf Kurzgeschichten, eine sogar auf Englisch, und fing an mit einer Freundin zusammen ein Buch zu schreiben. Eine witzige Angelegenheit! Jeder verfasste abwechselnd eine DIN A 4 Seite. Keine Vorgaben. Keine Absprachen. Es war jedesmal eine Überraschung zu sehen, was der andere sich ausgedacht hatte und welchen Lauf die Geschichte nahm. Es wurde übrigens eine Fantasy-Story mit Anlehnung an die Realität. Tolles Skript! Leider schrieben wir es nie zu Ende. Leider!

Nach dem Abitur machte ich eine Ausbildung zur Hotelfachfrau, arbeitete kurz darin und wurde dann von einem Arbeitskollegen gefragt, ob ich nicht als Arzthelferin für seine Ehefrau, eine Kinderärztin, arbeiten wolle. Tolle Möglichkeit in einen weiteren interessanten Beruf zu schnuppern. Wollte nur kurz bleiben, mich in Ruhe nach einer Stelle im Hotelbereich umsehen und bin dort 5 1/2 Jahre hängengeblieben. Mit Kindern zu arbeiten ist toll! Steckt doch in mir selbst noch eins drin.

Inspiriert durch meine Arbeit und die Liebe meiner Mutter zu den Igeln in unserem Garten, schrieb ich ihr als originelles Weihnachtsgeschenk die Kindergeschichte "Beppi, der kleine Igeljunge". Mein erstes Manuskript! Einfach so verfasst, ohne es durch zu viel überlegen, ändern, streichen und hinzufügen kaputt zu machen. Ganz natürlich. Und es war anscheinend gut so, denn genau dieses Manuskript wurde im April 2001 zu meiner ersten Veröffentlichung, dem Kinderbuch "Beppi, der kleine Igeljunge". Und...hey-ho...alle Tiere und Orte existieren wirklich. Kein Kinderbuch gibt spielerisch soviel Informationen über die kleinen Stacheltiger preis. Fragt Pro Igel e.V.

Ich bin ein unruhiger Geist! Und so lagern mittlerweile einige Manuskripte für Kinderbücher in meiner Schublade, aber die Autorin des weltverändernden Gedichts "Die Ente Parinente" musste natürlich mal wieder nach mehr streben. Ich wollte mir selbst beweisen, ob ich es schaffen würde einen Roman zu schreiben. An Ideen fehlt es mir bestimmt nicht, doch ich bin eigentlich kein Autor für ellenlange Texte. Weit gefehlt! Die neue Herausforderung angenommen, daran festgehalten und die Treppe von den Gedichten über Kurzgeschichten bis zum Roman erklungen. Der Frauenroman "Indiansummer", salopp beschrieben als erotischer Liebesthriller, erscheint 2002.

Auch meine Gedichte haben sich weiterentwickelt...zum Glück! Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften bestätigen dies. Mittlerweise existieren zwei Lyrikmanuskripte und Gedichte in Englisch sind kein Problem. Die Zeitschrift "Kind&Gesundheit" druckt wegen hohem Interesse von Lesern und Redaktion gerne meine "Gute-Nacht-Geschichten" vom kleinen Träumerli ab. Mittlerweile arbeite ich übrigens als Teamassistentin in einer Management Consulting Firma. Mein drittes grundverschiedenes Berufsbild! Wie war das? Unruhiger Geist? Streben nach Herausforderung? Obwohl ich eigentlich ein konstanter Mensch bin.

Jaja, ist schon komisch zu sehen in welche Richtung die Miniautorin Klein-Sandra sich entwickelt hat. Aber weit gefehlt wer denkt Schriftstellerin wäre mein Traumberuf oder Ziel gewesen! Ich habe mich zufällig immer mehr eingearbeitet ins Schreiben und Autorendasein. Und es macht einen tierischen Spass! Das ist doch die Hauptsache. Natürlich ist es für einen Schreiberling auch schön zu sehen, dass seine Texte gelesen werden. Es gibt Autoren deren ewiger Wegbegleiter Block und Stift sind, um aufkeimende Ideen niederzuschreiben. Mein Stil ist das nicht! Ich bevorzuge immer noch die natürliche Art. Bleibt eine Idee nicht in meinem Kopf haften, so war es auch keine gute Idee! Mir geht es nicht darum Bestsellerautorin zu werden, sondern weiterhin Schreiben und möglichst auch Veröffentlichen zu dürfen. Leidenschaft eben. Und Leidenschaften soll man ausleben. Nachzulesen in "Indiansummer"...

Sandra Henke
http://www.HenkeBuecher.de

 

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