Mai 2004
05.05.2004
Leseschnipsel: Jonatahan Franzen - Die Korrekturen (2)
Habe das Buch nun beendet. Und nach ein paar Startschwierigkeiten war ich am Ende doch sehr begeistert. So sehr immerhin, dass es diesen Monat Buchtipp des Monats geworden ist. Meine ausführliche Meinung (die aber zugegebenermaßen teilweise aus dem letzten Beitrag geklaut ist) kann man dort nachlesen.
Leseschnipsel: Dan Brown - Illuminati (1)
Klappentext:
Ein Kernforscher wird in seinem Schweizer Labor ermordet aufgefunden. Auf seiner Brust finden sich merkwürdige Symbole eingraviert, Symbole, die nur der Harvardprofessor Robert Langdon zu entziffern vermag. Was er dabei entdeckt, erschreckt ihn zutiefst: Die Symbole gehören zu der legendären Geheimgesellschaft der "Illuminati". Diese Gemeinschaft scheint wieder zum Leben erweckt zu sein, und sie verfolgt einen finsteren Plan, denn aus dem Labor des ermordeten Kernforschers wurde Antimaterie entwendet.
Da ich zu Ostern "The da Vinci Code" (Sakrileg) von Dan Brown bekam, wo ebenfalls Robert Langdon die Hauptfigur ist, nahm ich die Gelegenheit wahr, vorher noch "Illuminati" zu lesen, das mir eine Freundin netterweise ausgeliehen hat. Ich habe jetzt circa 70 Seiten gelesen und weiß noch nicht genau, was ich davon halten soll. Spannend ist es, das ist schon mal klar, aber wirklich überzeugt bin ich noch nicht. Das schweizer Labor, das im Klappentext angesprochen wird, ist das CERN in Genf, das es wirklich gibt. Ich habe während des Studiums im Nebenfach Physik schon ein wenig darüber gehört, und so deckt sich meine Vorstellung nicht unbedingt mit der Beschreibung Browns. Vor allem stört mich allerdings die Art und Weise, wie er es beschreibt, es klingt so überheblich. Müsste mal glatt meinen ehemaligen Physikprof fragen, was der davon hält, der hat da nämlich sogar mal gearbeitet. Schade, dass ich keine Vorlesung mehr bei ihm habe :(
06.05.2004
Leseschnipsel: Dan Brown - Illuminati (2)
So, gestern Abend bin ich mal wieder viel zu spät ins Bett gekommen, weil ich mich nicht von dem Buch losreißen konnte. Es ist nämlich wirklich sehr spannend.
Eben habe ich mal ein wenig zu den Illuminaten recherchiert, wie es scheint, hat sich Brown da einige dichterische Freiheit genommen. Ich habe jedenfalls nirgends einen Hinweis entdeckt, dass Galilei Galileo schon etwas damit zu tun gehabt hat. Eine interessante Seite zu der Theorie, dass die Dollarnoe Symbole der Illuminaten enthält, habe ich auch entdeckt: Illumminaten.
Ob mir das Buch nun wirklich gut gefällt, weiss ich immernoch nicht so genau. Es ist nett zu lesen, und wie auch schon erwähnt sehr spannend, aber auch etwas überzogen. Ich denke, wenn man das ganze mehr als Science Fiction sieht und nicht bei jedem Detail überlegt, ob das wirklich so sein kann, dann kann man durchaus seinen Spaß damit haben.
07.05.2004
Leseschnipsel: Dan Brown - Illuminati (3)
Ich hätte nicht gedacht, dass ich diesen dicken Wälzer (immerhin 700 Seiten) so schnell durch haben würde, aber es war wirklich so spannend, dass ich das Buch am Ende nicht mehr aus der Hand legen konnte. Obwohl es inhaltlich wirklich reichlich überzogen war. Näheres dazu im Buchtipp.
Leseschnipsel: Banana Yoshimoto - Hard Boiled. Hard Luck (1)
Klappentext:
"Hard-boiled" meint: sich in der Auseinandersetzung mit dem Tod, der Trauer, ein dickes Fell zulegen. Und "Hard Luck": Wer kann behaupten zu wissen, was Unglück ist und was Glück - wohl nur der Betroffene selbst.
Zwei poetische Erzählungen über die Schuld, aber auch die Unvermeidlichkeit des Verlassens. Und über die Kunst des Loslassens.
bisherige Eindrücke:
Ich habe erst zehn Seiten gelesen, aber die waren eine ziemliche Enttäuschung. Die Sprache war so simpel gehalten, dass es mir überhaupt nicht gefallen hat. Mal abwarten, vielleicht wird es noch besser.
11.05.2004
Leseschnipsel: Banana Yoshimoto - Hard boiled. Hard Luck (2)
Mit der ersten Geschichte ("Hard boiled") konnte ich nicht viel anfangen. Der Erzählstil war nicht mein Fall, ebensowenig der Inhalt, alles kam sehr esoterisch daher.Die zweite Geschichte dagegen war schon eher etwas für mich, allerdings konnte auch sie mich nicht so begeistern, wie alles andere, was ich bisher von der Autorin las.
Leseschnipsel: Virginia Woolf - Mrs Dalloway (1)
Klappentext:
Clarissa Dalloway führt ein großes Haus im vornehmen Londoner Stadtteil Westminster. Eine ihrer glänzenden Soireen soll an einem Junitag des Jahres 1923 stattfinden. Der Ablauf dieses einen Tages bildet die Gegenwart des Romans, in die Clarissa durch die Stundenschläge des Big Ben immer wieder zurückgeholt wird. Denn die Ereignisse - Besorgungen, Vorbereitungen, Besuche und schließlich die Abendgesellschaft, die allen konventionellen Erwartungen entspricht - lösen Assoziationen aus, die sie zugleich in die Vergangenheit und in die Wirklichkeit ihres inneren Bewußtseins führen, die eigentliche Welt dieses Romans. In langen Erinnerungs- und Gedankenketten wird sie sich nach und nach der Brüche zwischen ihrer äußeren und ihrer inneren Existenz gewahr.
erste Eindrücke:
Ich habe erst fünf Seiten gelesen, zu mehr war ich gestern Abend nicht mehr fähig. Ich weiß nicht, was ich erwartet habe, aber das zumindest nicht. Der Stil Virginia Woolfs ist äußerst kompliziert zu lesen. Sie verschachtelt die Sätze in mehreren Ebenen, unterbrochen durch zahlreiche Einschübe in Klammern. Das soll guter Stil sein? Ich habe da meine Zweifel. Hoffentlich gewöhne ich mich daran, denn inhaltlich interessiert mich das Buch wirklich sehr. Vor einem Jahr habe ich im Kino den Film "The Hours" gesehen, und seitdem bin ich auf dieses Buch neugierig.
Vermischtes: Wer liest hier eigentlich mit?
Mich würde wirklich mal sehr interessieren, wer hier hin und wieder reinschaut. Ich vermute mal, viele regelmäßige Leser habe ich durch meine doch sehr unregelmäßigen Einträge vergrault.
Aber vielleicht gibt es ja trotzdem noch mehr Leser, als ich dachte. Also, wie wäre es mit einem kurzen Kommentar als "Outing"?
18.05.2004
Leseschnipsel: Virginia Woolf - Mrs Dalloway
Ich komme bisher nur sehr zäh voran, um nicht zu sagen, überhaupt nicht. Das Buch kommt nächste Woche mit in den Urlaub, vielleicht habe ich da mehr Ruhe und Muße, um mich darauf zu konzentrieren.