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12.10.2004

LeseschnipselLeseschnipsel: Lena Gorelik - Meine weißen Nächte



Ich packe aus: Frikadellen (gehören in jeden Kühlschrank, sagen russische Mütter), vier Einweckgläser selbstgemachte Auberginencreme (von der ich einmal, nur ein einziges Mal erwähnt habe, daß sie gut schmeckt), Kartoffelsalat in rauhen Mengen, selbsteingelegte Gurken, selbstgemachte Marmelade und außerdem: Zwiebeln, Kartoffeln, Möhren, Auberginen, Milch, Käse, Wurst, Butter, Brot und Brötchen, Mais-, Thunfisch- und Tomatendosen, Salat und zwei Gurken. Es ist schon eine komische Sache: Meine Mutter hat ihr Studium mit Auszeichnung abgeschlossen, sie ist belesen und gebildet, sie hat mittlerweile viel von der Welt gesehen, aber sie scheint immernoch der Meinung zu sein, daß es in München keine Supermärkte gibt.


Lena Gorelik: Meine weißen Nächte, SchirmerGraf 2004, S.33f


[12:41 Uhr]

 

Kommentare

Liisa (http://www.litkara.de/litblog.php) am 0-.-1.2004 um 14: 2 Uhr:
klingt interessant, muß ich bei meinem nächsten Buchladen-Besuch mal reinschauen

ach, selbst eingelegte russische Gurken ... eine wahre Köstlichkeit, der ich immer noch hinterher trauere. :)

Blame am 0-.-1.2004 um 17: 1 Uhr:
klingt langweilig...
leider gottes wird mir am freitag daraus vorgelesen >_

Natalie am 0-.-1.2004 um 18: 2 Uhr:
Also ich fand es wirklich sehr lustig, Blame. Aber zum Glueck haben wir nicht alle den gleichen Geschmack!

Valeria am 0-.-1.2004 um 26: 1 Uhr:
Klingt sehr witzig, und ist vor allem wahr! Denn das wichtigste ist, dass das Kind (auch wenn es schon 23 Jahre ist) nicht in der fremden Stadt verhungert.

klara am 1-.-0.2005 um 22: 0 Uhr:
Also ich kann es nur heiß empfehlen. Mir war keine Sekunde langweilig und das will schon was heißen. Ich habe es verschlungen und will mal wieder Kartoffelsalat machen.

Olga am 6-.-0.2005 um 22: 1 Uhr:
Ich habe mir das Buch heute bestellt ! man hat uns heute 2 kapitel vorgelesen. und ich hätte vermutlich schlecht geschafen, wenn ich mir das buch nicht bestellt hätte.
ich bin selber russin und mag gern lesen, was die Lena dazu zu sagen hat !!!
Ich bin echt beeindruckt !!!

pespekt °!!!!

Olga am 6-.-0.2005 um 22: 1 Uhr:
Ich sage euch NOCHMAL ! das buch ist gut !
sie hat es meiner klasse und mir PERSÖNLICH vorgelesen! sie saß vormir und lass es vor ! das buch ist GENAIL !
kauft es euch für 18 euro .ist ja nciht SO teuer und lasst euch beeindrucken !

ein teil des dreiecks am 9-.-0.2005 um 15: 2 Uhr:
also das buch ist toll es war einfach nur super und wunderschön zu gleich sogar ich selbst auch wenn ich schon mit 2 hier her nach deutschland gekommen bin hab mich auch irgendwo in der hauptcharaktere gesehen denn irgendwie waren es schon die gefühle die man teilt und so weiter halt und zu olga möcht ich gern sagen: ich hab schon viele andere menschen vor mir gesehen die mich wahrscheinlich mehr fasziniert haben als wenn ich lena gesehen hätte und diese leute haben meine persönlichkeit geprägt was das buch nicht tut denn es spiegelt nur meine persönlichkeit wieder

Maschenka am 2-.-1.2005 um 26: 1 Uhr:
Das Buch hat mir überhaupt nicht gefallen.
Ich bin 5 Jahre älter als Lena und bin erst mit 1997 21 nach Deutschland zum studienren (DAAD, also keine reiche Eltern in Russland!) gekommen.
Kenne also die Situation in Russland vor, während und nach Perestrojka etwas besser, als sie.
Vieles, was sie über Russland geschrieben hat, erscheint mir sehr überzogen, vieles schon in Erinnerungen verzerrt. Alles auf das Ziel gerichtet: schaut Leute, wie schlimm es dort war! Was für ein Glückspilz (Wort aus dem Buch) ich bin, dass ich hier bin!
Von Beschreibungen der schrecklichen Dinge in Russlansd wird man langsam müde. Finden die die deutschen Leses besonders lustig? Ist ein ziemlich billiger Trick, sich bei den deutshen Leser/Zuhörer über die Stunden in Schlangen und Lebensmittelkarten zu beschweren. Können wir alle, ohne Ende. Und?
Die Geschichte selbst ist ziemlich flach. Die Beschreibungen von unendlichen Frikadellen, Kartofelsalat, sprich Olivje (dieses "eingedeutschen" russischer Begriffe finde ich auch ziemlich grässlich) und nervige Verwandten reichen für die Tiefe alleine nicht aus. Da ist schon mal in so manchem blog interessanteres zu lesen, als in diesem Buch.
Man kann der Lena nur wünschen, dass sie mit der Zeit etwas mehr originelle Ideen für Ihren Werk entwickelt. Und endlich damit aufhöhrt, auf ihrer armen Kindheit zu reiten und alle davon überzeugen zu wollen, wie deutsch sie nun ist.
An ihrer Sprache sollte sie auch noch arbeiten, sorry für die Offenheit. Es liest sich noch ziemlich holperig.

Maria

Anna am 1-.-0.2006 um 06: 1 Uhr:
habe nur durchgeblättert, na ja....
lena kenne ich aus dem ferienlager in Italien und habe sie auch vor Jahren in Stuttgart getroffen. Sie ist ziemlich arrogant...

Anna am 1-.-0.2006 um 06: 1 Uhr:
habe nur durchgeblättert, na ja....
lena kenne ich aus dem ferienlager in Italien und habe sie auch vor Jahren in Stuttgart getroffen. Sie ist ziemlich arrogant...

Joe am 1-.-0.2006 um 24: 0 Uhr:
nana, liebe anna, da hattest du offenbar noch 'ne rechnung offen,was...?!
(-;

Julia am 1-.-0.2006 um 28: 2 Uhr:
also ich habe das Buch schon zwei mal gelesen und es ist nur weiterzuempfehlen, da einem nie langweilig wird während dem Lesen und man andauernd was zu Lachen hat...ich muss es andauernd anderen Freundinnen ausleihen, weil alle es lesen wollen...eine Frage...kommt mal eine Fortsetzung davon heraus? Wäre cool!!!
Viele liebe Grüße Julia

 

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